Audioversatz beim Schnitt vermeiden

Video- und Audioframes haben eine unterschiedliche Länge (typische Längen: Pal-Video 40 ms, MP2-Audio 24 ms, AC3-Audio 32 ms). Deshalb ist es beim Schneiden nicht zu vermeiden das Audiodateien eine von den Videodateien abweichende Länge haben (maximal halbe Audioframelänge). Ausserdem kann es zu einem Audioversatz von maximal der halben Audiofarmelänge kommen. Siehe auch Audioschnittberechnung. Diese geringen Unterschiede sind aber noch nicht zu hören.

Audioversatz 1

Zu größeren Verschiebungen kann es aber kommen wenn einzelne Schnitte als extra Datei zwischengespeichert werden. Diese Dateien haben dann keine Information über ihren Audioversatz. Werden diese Teildateien dann wieder zusammengefügt können sich die Verschiebungen addieren. Im Beispiel oben hat der zweite Abschnitt einen Versatz von -8 + -16 = -24 ms.

Audioversatz 2

Zu weiteren Verschiebungen kann es kommen wenn mehrere Teildateien mit zu kurzer Audiodatei (Beispiel 4) zusammengefügt werden aber keine "leeren Audioframes" vohanden sind. Am Punkt A hätte ein Audioframe eingefügt werden müssen.

Audioversatz 3

Diesen Verschiebungen kann man begegnen indem alles in einem Durchgang geschnitten wird. Dadurch ist es möglich den Audioversatz als Ganzes zu berechnen, das Audioframe A wurde zusätzlich eingefügt, und es werden in den meisten Fällen keine "leeren Audioframes" benötigt.

Verweise: